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Trauung

Liebes Brautpaar!

Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie den Tag Ihrer Hochzeit gestalten können.
Ein Höhepunkt ist für viele sicherlich der Traugottesdienst. Im Mittelpunkt steht hier der Trauritus mit der Eheschließung. Diese wird durch das Ja-Wort vor dem Altar besiegelt.

Die kirchliche Trauung ist ein geschichtlich gewachsenes Ritual, das einem ganz bestimmten Ablauf folgt. Damit Sie keine Überraschungen erleben, besprechen Sie den Ablauf der Trauung schon im Vorfeld mit Ihrem Traugeistlichen. Dabei können Sie auch entscheiden, ob Sie im Rahmen einer Eucharistiefeier oder im Rahmen eines Wortgottesdienstes heiraten wollen.

Die Trauung selbst hat folgende Struktur:

  • Bereitschaftsfragen zur christlichen Ehe
  • Segnung der Trauringe
  • Vermählung (Vermählungsspruch mit Bestätigung)
  • Trausegen

Selbstverständlich haben Sie bei Ihrer kirchlichen Hochzeit auch einige Gestaltungsmöglichkeiten. Viele Paare wählen für ihre Trauung die Texte aus der heiligen Schrift (Lesung und Evangelium) aus und / oder formulieren die Fürbitten. Auch was die Musik angeht, haben Sie ein Mitspracherecht. Für die musikalische Gestaltung können Sie auch mit den Chorleitern unserer Chöre Kontakt aufnehmen.

Bei der Liedauswahl bitten wir jedoch, folgendes zu beachten:

"Kirchliche Trauungen sind kein Wunschkonzert

Im Blick auf die Gestaltung der kirchlichen Trauung nach katholischem Ritus, sei es im Rahmen einer Eucharistiefeier oder als Wortgottesdienst, ist zwischen dem Zelebranten und dem Brautpaar u. a. auch rechtzeitig die Frage der Auswahl der Gebete und Gesänge bzw. der kirchenmusikalischen Gestaltung zu klären (vgl. Die Feier der Trauung. Pastorale Einführung Nr. 20). Ein Gespräch unmittelbar vor der Feier ist dafür zu spät. „Jede Feier der Trauung soll nach Möglichkeit festlichen Charakter haben. Dazu tragen der gemeinsame Gesang und eine liturgiegerechte musikalische Gestaltung bei“ (ebd. Nr. 22). Wer eine Trauung gemäß kirchlicher Liturgie wünscht, muss allerdings auch die Regeln der Kirche für die liturgische Gestaltung dieser Feier akzeptieren.
Bei aller Rücksichtnahme der Seelsorger auf „die Verschiedenheit der Glaubenssituation der Anwesenden“ (ebd. Nr. 21) darf die Gestaltung der Trauung nicht von den Regelungen zur Liturgie und Kirchenmusik abweichen, die die Allgemeine Einführung ins Messbuch und die römische Instruktion "musicam sacram" aufstellen. Dies gilt nicht nur für die Texte sondern insbesondere auch für die Musik in der Liturgie. Es ist daher nicht gestattet, die Feier der Trauung (d. h. vom Einzug in die Kirche bis zum Auszug aus der Kirche) mit liturgiefremder oder liturgieungeeigneter Musik zu gestalten. Dabei geht es nicht um eine generelle Abwertung säkularer Musik oder einer möglichen negativen Einordnung der Musik nach künstlerischen oder stilistischen Gesichtspunkten: Liturgiefremde Texte von Liedern haben ebenso wenig Platz in der Feier der Liturgie wie eindeutig säkular konnotierte Instrumentalmusik; damit sind Melodien gemeint, die von jedem Zuhörenden eindeutig der Unterhaltungsmusik zuzurechnen sind. Der Ort für diese Musik (Popsongs, Schlager-, Musical-, Film- und Opernmelodien) ist die weltliche Hochzeitsfeier, nicht aber die kirchliche Trauung."
(Quelle: Homepage des Bistums-Regensburg)

Der Papst lädt zum Weltjugendtag 2019 in Panama (mehr Infos unter: www.wjt.de)